Als Reisejournalist ist man ja abgebrüht. Aber trotzdem gibt’s immer noch Plätze auf dieser Welt, die einen in sprachloses Staunen versetzen. Die Weiße Wüste in Ägypten - südwestlich von Kairo – ist so ein Platz. Wo vor Millionen von Jahren noch Meer war, hat die Natur einen bizarren Skulpturenpark aus Kalkgestein gemacht.
In diesem Skulpurenpark der Natur kann man sogar übernachten – mit Zelt oder unter freiem Himmel. Das ägyptische Tourismusamt hat’s mit uns leider zu gut gemeint und uns dieses spezielle Erlebnis verwehrt, indem man uns ins Badawiya-Hotel in der Oase Farafra einquartiert hat. Auch nett, aber die Nacht in der Wüste wäre mir noch lieber gewesen.
Übrigens: Das Shisha-Rauchen im Badawiya kann man sich getrost ersparen. Habe selten so schlecht geraucht: Angebrannter Tabak, fahler Geschmack. Wer weiß, wann die Shisha das letzte mal gereinigt wurde…




